Warum menschen so klein geboren werden, obwohl sie so groß im kopf sind
- Die evolution hat uns geschaffen
- Mindestens drei faktoren sind an der arbeit
- Das klassische modell: der dilemma der geburt
- Das stehen auf zwei beinen hat die geburt verkompliziert
- Ein justierter balanceakt
- Ein weiterer faktor: die metabolischen limitationen der schwangerschaft
- Die rolle von kooperation und sozialer bindung
- Ein paar zahlen zum vergleich
- Ausblick: die zukunft unserer spezies
Die evolution hat uns geschaffen
nWir sind als Spezies die einzigen, die auf zwei Beinen laufen und einen enorm großen Kopf haben. Dieses Paradoxon hat sich bereits seit Jahrzehnten in der Evolutionsbiologie beschäftigt.
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Mindestens drei faktoren sind an der arbeit
nDer Biologe Scott Travers erklärt, dass es mindestens drei Faktoren sind, die gemeinsam wirken und erklären, warum wir so klein geboren werden, obwohl unser Gehirn enorm groß ist.
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Das klassische modell: der dilemma der geburt
nDas klassische Modell wird als Dilemma der Geburt bezeichnet und geht auf einen Artikel aus dem Jahr 1995 zurück, der in Evolutionary Anthropology veröffentlicht wurde.
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Das stehen auf zwei beinen hat die geburt verkompliziert
nDas Stehen auf zwei Beinen hat die Beckenformation der Menschen verändert und den Geburtskanal enger gemacht. Gleichzeitig hat sich das menschliche Gehirn im Laufe der Evolution außergewöhnlich stark entwickelt.
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Ein justierter balanceakt
nDies führt zu einem engen Balanceakt zwischen den Abmessungen des Kopfes eines Neugeborenen und des Geburtskanals. Die Zahlen sprechen Bände: Neugeborene haben im Vergleich zu Erwachsenen nur etwa 25-30% des Gehirnvolumens.
nnEin weiterer faktor: die metabolischen limitationen der schwangerschaft
n2012 kam ein weiterer Faktor hinzu, der die Sicht auf die Geburtsgeschichte änderte: die metabolischen Limitationen der Schwangerschaft. Am Ende der Schwangerschaft muss der Körper der Mutter doppelt so viel Energie aufwenden, um den Fötus zu unterhalten.
nnDie rolle von kooperation und sozialer bindung
nEs gibt jedoch auch positive Aspekte an unserer Frühreife. Unser Gehirn entwickelt sich bis zum ersten Lebensjahr außergewöhnlich schnell, insbesondere unter dem Einfluss eines sozialen Umfelds. Diese Abhängigkeit von anderen trägt zu einer stärkeren sozialen Bindung und der Weitergabe von Kultur zwischen Generationen bei.
nnEin paar zahlen zum vergleich
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- Neugeborene haben im Vergleich zu Erwachsenen nur etwa 25-30% des Gehirnvolumens. n
- Chimpanzee sind bei Geburt bereits etwa 40% so groß im Kopf wie Erwachsene. n
Ausblick: die zukunft unserer spezies
nDie Frage, ob künftige Evolution oder Technologie unsere Spezies verändern wird, bleibt. Experten wie Mathematiker sehen es nicht ausgeschlossen, dass artificial intelligence (AI) uns vielleicht eines Tages ersetzt. Aber das ist ein anderes Thema.
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