Verizon lässt unverpaid arbeitende bundesbedienstete nicht im stich
Die teilstaatliche Regierungskrise in den USA hat Tausende von Bundesbediensteten, darunter Mitarbeiter des Department of Homeland Security (DHS), in finanzielle Schwierigkeiten gestürzt. Als Zeichen der Solidarität bietet der Telekommunikationsanbieter Verizon eine Erleichterung an: Stundung von Verspätungsgebühren und flexible Zahlungspläne.

Verizon gewährt unverpaiden bundesbediensteten eine finanzielle atempause
Betroffene Mitarbeiter können sich unter Vorlage entsprechender Nachweise unter der Telefonnummer 1-800-Verizon (1-800-922-0204) melden und die Annullierung von Mahngebühren sowie die Vereinbarung eines Zahlungsplans beantragen.
Die Situation ist dramatisch: Insbesondere Mitarbeiter der Transportation Security Administration (TSA) sind bislang nicht bezahlt worden, was zu erheblichen Verzögerungen an Flughäfen und Unannehmlichkeiten für Reisende führt. Eine vor kurzem vom Präsidenten unterzeichnete Anordnung soll jedoch ab kommendem Montag Abhilfe schaffen.
Während Mitarbeiter von Immigration and Customs Enforcement (ICE) und dem Customs and Border Protection (CBP) durch das im Juli verabschiedete „Big Beautiful Bill“ finanziell abgesichert sind, profitieren diese nicht von dem Angebot von Verizon. Das Unternehmen hatte bereits während der Pandemie ähnliche Maßnahmen ergriffen, beispielsweise den „Keep Americans Connected Pledge“ unterzeichnet, der die Stundung von Zahlungen und den Ausbau von WLAN-Hotspots vorsah. Zudem wurden Kunden zeitweise kostenlose Datenvolumen gewährt.
Neben der TSA sind auch die Coast Guard, der Secret Service, die Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) und das Federal Emergency Management Agency (FEMA) von der fehlenden Finanzierung betroffen. Verizon’s Schritt ist daher nicht nur eine nette Geste, sondern eine notwendige Reaktion auf eine Situation, die viele Amerikaner direkt betrifft. Die Auswirkungen dieser Regierungskrise werden noch lange spürbar sein.