Spaniens regierung plant monatliche kinderzuwendung
Die spanische Regierung will eine monatliche Kinderzuwendung von 200 Euro einführen, um die Armut unter Kindern zu bekämpfen.

Kabinettschef pedro sánchez setzt auf die neue maßnahme
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat am Mittwoch dem Kabinett vorgeschlagen, eine monatliche Kinderzuwendung von 200 Euro einzuführen. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, die hohe Kinderarmut in Spanien zu bekämpfen.
Laut Sánchez soll die Kinderzuwendung für alle Familien, die Kinder unter 18 Jahren haben, gelten. Die Regierung plant, den Betrag in den Staatshaushalt aufzunehmen, um so die Finanzierung zu sichern.
Es ist nicht die erste Zeit, in der die Regierung eine solche Maßnahme plant. Die Kinderzuwendung stand jedoch bislang immer auf der Hintertreppe.
Der Minister für Soziales, Pablo Bustinduy, betont die Bedeutung der Maßnahme. Er hofft, dass die Kinderzuwendung bald in Kraft treten kann, um die Kinder aus Armut zu befreien.