Spanien plantet universalkindergeld
Spanien setzt auf universelles kindergeld
Das spanische Kabinett hat die Einführung eines universellen Kindergeldes von 200 Euro pro Monat und Kind bis zum 18. Lebensjahr beschlossen. Dieses Malterneinkommen soll bis 2030 erreicht werden, um die Kinderarmut zu bekämpfen.

Ministerium für soziales gibt ziel bekannt
Das Ministerium für Soziales, Verbraucherschutz und Agenda 2030 hat das Vorhaben in einem Bericht zur Überprüfung der Agenda 2030 vorgestellt. Demnach soll die neue Regelung dazu beitragen, die hohe Kinderarmenquote in Spanien zu reduzieren.

Ziele der neuen regelung
Das Kindergeld soll nach Planung des Ministeriums für Soziales bis 100 Prozent der Familien mit Kindern unter 18 Jahren zugänglich machen. Es soll dazu beitragen, die Armut zu bekämpfen und die soziale Ausgeglichenheit zu verbessern.

Unicef: 530.000 kinder würden von armut befreit
Laut einem Bericht von UNICEF könnten 530.000 Kinder und Jugendlichen in Spanien von Armut befreit werden, wenn das Kindergeld von 200 Euro monatlich erreicht würde. Als Mindestmaß würde bereits ein Betrag von 100 Euro monatlich reichen, um 270.000 Kinder zu entlasten.

Friedensreichlicher zugang für alle
Das Ministerium für Soziales will den Zugang zum Kindergeld erleichtern, um sicherzustellen, dass alle berechtigten Familien die Leistung erhalten. Ein administrativ komplexer Weg über die Steuererklärung soll dabei vermieden werden.
Bustinduy: es ist zeit für drastische maßnahmen
Minister Pablo Bustinduy unterstrich die Notwendigkeit, drastische Maßnahmen zu ergreifen, um die Kinderarmenquote in Spanien zu reduzieren. Er prüft auch die Möglichkeit, einen 2-Prozent-Steuersatz auf Vermögenswerte über 100 Millionen Euro einzuführen, um die Finanzierung des Kindergeldes zu sichern.
Das kindergeld auf dem weg in die realität
Ob das Kindergeld 2026 erreicht wird, bleibt ungewiss. Es hängt von der politischen Durchsetzungskraft des Ministeriums für Soziales und möglichen Vorbehalten des Finanzministeriums ab. Eine Einführung durch Realdekrete wird jedoch als mögliche Alternative diskutiert.
