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Rentenplus für kinder: anpassung 2026 – neue beträge für hunderttausende

Die Rentenversicherung ändert das Rentenplus für Kinder ab 2026. Für viele Bezieher bedeutet das deutliche finanzielle Auswirkungen.

Neue tarife für familienkassen

Das Rentenplus für Kinder, oft als „Geschlechtergleichheitszuschlag“ bezeichnet, wird angepasst. Seit 2021 können auch Männer diese Leistung beantragen, wobei der Fokus weiterhin auf der Korrektur von Ungleichheiten liegt. Die Anpassung erfolgt jährlich durch den Bundesminister der Finanzen.

Derzeit beläuft sich der Zuschlag pro Kind auf 36,90 Euro monatlich, mit einer Obergrenze von vier Kindern. Dies stellt eine leichtere Erhöhung gegenüber 2025 dar, als die 35,90 Euro pro Kind. Insgesamt ergibt sich jedoch eine spürbare Steigerung. Mit einem Kind kommen jährlich rund 516 Euro auf das Konto, bei zwei Kindern über 1.030 Euro und bei vier Kindern mehr als 2.000 Euro.

Änderungen seit 2021

Änderungen seit 2021

Vor 2021 wurde das alte Rentenplus, der sogenannte Bedarfstarif für Kinder, als Prozentsatz der Rentenhöhe festgelegt. Für zwei Kinder betraf dies eine Erhöhung um 5 %, für drei Kinder 10 % und für vier oder mehr Kinder 15 %. Diese Methode wurde durch das aktuelle, pauschale Modell ersetzt.

Das neue Rentenplus schafft Gleichheit, indem es eine feste Summe zahlt, unabhängig vom Rentenbetrag. Im Gegensatz zum alten Modell, das primär Frauen zugutekam, umfasst das neue Modell nun auch Männer und wird bereits ab dem ersten Kind gewährt.

Wichtig: Die Bezahlung erfolgt in 14 Raten, wie bei anderen Beitrittsrenten. Es ist zu beachten, dass das Rentenplus nicht in den Rentenbegrenzung oder zur Berechnung der Mindestkomponenten für Renten zuzählt. Dies ermöglicht die vollständige Addition zur eigentlichen Rente.

Dirk Wolf: Viele Rentner haben unter den bisherigen Ungleichheiten gelitten. Diese Anpassung ist ein wichtiger Schritt zur Gerechtigkeit im Rentensystem – aber es bleibt abzuwarten, ob sie den tatsächlichen Bedarf aller Familien deckt.