Verizons neues unlocking-verfahren: kunden müssen länger auf netzwechsel warten
Neue regeln für das unlösen von geräten bei verizon
Die US-amerikanische Mobilfunkanbieter Verizon hat ihre Richtlinien zum Unlösen von Geräten geändert. Kunden müssen nun länger auf das Unlösen ihrer Geräte warten, bevor sie sie an andere Netze transferieren können. Dies liegt an einer Änderung der Voraussetzungen, die von der Federal Communications Commission (FCC) gefordert wurden.

Fcc-änderung ermöglicht längeres bindung
Die FCC hatte ursprünglich verlangt, dass Verizon innerhalb von 60 Tagen nach der Aktivierung eines Gerätes das Unlösen ermöglicht. Diese Frist ist nun aufgehoben, so dass Kunden länger an Verizon gebunden bleiben.
Zahlungsmethoden beeinflussen unlösezeit
Die Zeit, die bis zum Unlösen eines Gerätes vergeht, hängt nun von der Zahlungsmethode ab. Kunden, die sich sicher bezahlen, wie z.B. mit Bargeld oder einer Kreditkarte mit EMV-Chip, können ihr Gerät direkt in einem Verizon-Fachhandel unblocken. Andere Zahlungsmethoden wie Gutscheine, Schecks oder die Überweisung über das Online-Portal oder die My Verizon-App führen zu einem 35-tägigen Wartezeit.
Verizon rechtfertigt neue regeln
Verizon begründet die neuen Regeln damit, das Risiko von Betrug zu minimieren. Die 35-tägige Wartezeit soll genügend Zeit lassen, um sicherzustellen, dass eine Zahlung rechtmäßig ist.
Andere anbieter haben andere regeln
Andere US-amerikanische Mobilfunkanbieter wie AT&T und T-Mobile haben andere Regeln für das Unlösen von Geräten. AT&T verlangt, dass Geräte 60 Tage auf ihrem Netzwerk aktiv waren, bevor sie unlöst werden können. T-Mobile erfordert eine 40-tägige Netzwerkaktivität.
Fazit
Die neuen Regeln von Verizon bedeuten, dass Kunden länger an die Anbieter gebunden sind. Die 35-tägige Wartezeit für nicht-sichere Zahlungsmethoden wird von vielen als unangemessen empfunden. Es bleibt abzuwarten, ob andere Anbieter ähnliche Regeln einführen.
