Fcc-chef brendan carr: wettbewerb im mobilfunkmarkt ist intakt
Der stärkere Wettbewerb im Mobilfunkmarkt zeichnet sich ab, meint Federal Communications Commission (FCC)-Chef Brendan Carr. Der Wertpapierkurs von AT&T, T-Mobile und Verizon hat sich in letzter Zeit nicht gut entwickelt. Carr deutet dies als Hinweis auf eine erneute Aktivierung des Wettkampfs.

Fcc-chef brendan carr: kein viertes mobilfunknetz notwendig
Der FCC-Chef schränkt zudem die Erwartungen nach einem vierten Mobilfunkanbieter ein. Wenn der aktuelle Markt nicht bereits so stark wäre, hätten AT&T, T-Mobile und Verizon besser abschnitten, so Carr. Er sieht keine Notwendigkeit, den Wettbewerb durch den Aufbau eines neuen Anbieters zu unterstützen.
Stattdessen glaubt Carr, dass der Markt durch natürliche Entwicklungen wie Spektrumverkäufe, zunehmende Konkurrenz von Satellitenanbietern und dem Rückzug von EchoStar ausreichend wettbewerbsfähig ist. Die Preise seien rückläufig und die Geschwindigkeit steigend.
Dennoch warnen Analysen, dass SpaceX, das satellitengestützte Mobilfunknetz Starlink entwickelt, das US-Kommunikationssektor in seiner jetzigen Form stark beeinträchtigen könnte. Eine mögliche Partnerschaft mit Charter könnte die Big Three unter Druck setzen.
Während der FCC-Chef eine stabile Situation im Mobilfunkmarkt sieht, warnen andere Experten vor einem Triopol, da die drei großen Anbieter trotz Preiserhöhungen und langsamerem Tempo bei der Einführung neuer Technologien wie der 5G-Netze relativ ungestört agieren können.