Telegram: häufigste betrugsplattform in spanien 2025 – revolut-bericht

Telegram dominiert betrugsstatistiken in spanien 2025

Revolut hat einen umfassenden Bericht zur Sicherheit von Konsumenten und Finanzdelikten veröffentlicht, der auf Daten aus Spanien basiert. Demnach war Telegram im Jahr 2025 die Plattform mit der höchsten Anzahl an Betrugsfällen – 22 % aller gemeldeten Vorfälle entfielen auf diese Messenger-App. Dies stellt eine deutliche Veränderung im Bereich der Cyberkriminalität dar. Der Bericht verdeutlicht, dass Betrüger die Privatsphäre von Telegram nutzen, um ihre kriminellen Aktivitäten schnell und effizient zu skalieren.

Paradigmaverschiebung: vom social media zur verschlüsselten messagerei

Paradigmaverschiebung: vom social media zur verschlüsselten messagerei

Revolut beobachtet eine deutliche Verschiebung in der Art und Weise, wie Betrüger agieren. Während früher soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram die bevorzugten Plattformen für Betrug waren, nutzen Kriminelle zunehmend verschlüsselte Messenger-Dienste wie Telegram. Diese Entwicklung ermöglicht es ihnen, ihre Operationen unbemerkt durchzuführen und schneller zu skalieren. Die traditionellen sozialen Medien werden zunehmend gemieden, da sie leichter zu überwachen sind.

Online-käufe weiterhin häufigste betrugsform

Online-käufe weiterhin häufigste betrugsform

Trotz der Dominanz von Telegram bei Betrugsfällen insgesamt, bleiben Betrugsfälle bei Online-Käufen die häufigste Form von Finanzbetrug in Spanien. Über 53 % aller gemeldeten Fälle im vergangenen Jahr betrafen betrügerische Online-Transaktionen. Die hohe Anzahl an Online-Käufen begünstigt dabei auch die Betrüger, die sich hier besonders gut tarnen können.

Globale zunahme von telegram-betrug

Weltweit verzeichnete Telegram im Jahr 2025 einen enormen Anstieg der Betrugsfälle – ein Wachstum von 233 % im Vergleich zu 2024. Dies unterstreicht die Effektivität der Plattform für komplexe Betrugsmaschen. 58 % aller Betrugsfälle im Zusammenhang mit Stellenangeboten wurden global über Telegram initiiert. Dieser Trend erfordert eine verstärkte Sensibilisierung der Nutzer und eine stärkere Sicherheitsmaßnahmen der Plattform selbst.

Meta bleibt größte betrugsquelle – aber hinter telegram

Obwohl Telegram einen beeindruckenden Anstieg verzeichnete, bleibt Meta (die Muttergesellschaft von Facebook) die größte Quelle für Betrugsfälle weltweit. Meta ist weiterhin für 44 % aller gemeldeten Fälle verantwortlich. Telegram liegt mit 21 % zwar hinter Meta, doch die schnelle Zunahme der Betrugsfälle auf der Plattform macht sie zu einem wachsenden Problem.

Tiktok-betrug steigt – aber noch untergeordnet

TikTok stellt im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken noch einen relativ geringen Anteil an Betrugsfällen dar. Dennoch ist der Anstieg der Betrugsfälle auf dieser Plattform im Jahresvergleich um das Sechsfache gestiegen. Revolut warnt davor, dass sich dieser Trend in Zukunft weiter verstärken könnte. Es ist wichtig, auch hier Vorsicht walten zu lassen und sich vor betrügerischen Angeboten zu schützen.

BetrugsartAnteil an Betrugsfällen (Spanien, 2025)
Online-Käufe>53 %
Stellenangebote22 %
Telegram22 %
Meta (Facebook, Instagram)44 %
TikTok<5 %