Swiftkey: microsoft schränkt google-login ein – nutzerdaten wandern zu onedrive
Millionen Nutzer könnten bald vor eine Wahl gestellt werden: Zukünftig wird die beliebte Tastatur-App SwiftKey von Microsoft ausschließlich mit einem Microsoft-Konto angemeldet. Eine Änderung, die für viele Nutzer einen erheblichen Umbruch bedeutet.

Ab mai 2026 nur noch microsoft-konto erforderlich
Die Ankündigung von Microsoft, die Möglichkeit zur Anmeldung über Google-Konten einzustellen, löst bei SwiftKey-Nutzer:innen Aufregung aus. Bisher bot die App neben der Option, sich mit einem Microsoft-Konto anzumelden, auch die Möglichkeit, ein Google-Konto zu nutzen – eine Funktion, die besonders für iOS-Nutzer:innen eine praktische Ergänzung darstellte.
Ab dem 31. Mai 2026 wird diese Option jedoch entfallen. Nutzer:innen, die weiterhin SwiftKey nutzen möchten, müssen sich ausschließlich mit einem Microsoft-Konto anmelden. Zudem werden alle Daten, die bisher über Google-Konten gespeichert wurden, auf das Microsoft-Konto des Nutzers verschoben.
Microsoft versichert, dass die Umstellung die Privatsphäre erhöhen und die Synchronisierung der Tippdaten über mehrere Geräte vereinfachen soll. Als Anreiz für die Migration bietet das Unternehmen zudem 1.000 Microsoft Rewards-Punkte, die für Xbox-Rabatte oder Online-Einkäufe eingelöst werden können.
Die Entscheidung ist Teil einer umfassenderen Strategie von Microsoft, die zunehmend auf die Nutzung von Microsoft-Konten abzielt. Diesen Trend sehen Beobachter als eine weitere Stärkung des Microsoft-Ökosystems, doch er nimmt Nutzern die Wahlfreiheit.
Wer weiterhin die Vorteile von SwiftKey nutzen möchte, muss sich auf die Migration vorbereiten. Die Datenübertragung erfolgt automatisch, Nutzer:innen sollten vor dem 31. Mai jedoch die Daten auf ihrer Microsoft SwiftKey-Seite überprüfen.
Die Konsequenz: Nutzer, die bisher Google oder Apple für die Synchronisierung nutzten, sind nun gezwungen, sich stärker in das Microsoft-Universum einzubuchen. Eine Entwicklung, die die Frage aufwirft, wie stark sich die großen Technologiekonzerne in ihren Ökosystemen festigen.
Die Migration ist für Nutzer mit Microsoft-Konto unkompliziert. Wer bisher Google oder Apple genutzt hat, sollte sich jedoch beeilen, um Datenverlust zu vermeiden.
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