Spacex plantet mammut-aktie: milliarden-deal erschüttert markt

Elon Musk will die größte Börsennotierung aller Zeiten für SpaceX auf die Beine stellen. Ein Schachzug, der nicht nur etablierte Investoren und Investmentbanken in helle Aufregung versetzt, sondern auch eine Welle von Börsenplänen bei anderen Tech-Giganten auslöst.

Spacex setzt maßstäbe: wer folgt?

Spacex setzt maßstäbe: wer folgt?

Die Pläne des Raumfahrtunternehmens, bis zu 50 Milliarden US-Dollar in der Börsennotierung einzusammeln, könnten den Weg für weitere Angebote von Unternehmen wie Anthropic und OpenAI ebnen. Beide, derzeit mit beeindruckenden Bewertungen von über 730 Milliarden Dollar, haben ebenfalls Schritte für einen Börsengang unternommen.

Magnus Tornling von EQT AB warnt vor einer Konkurrenzsituation. „Wir wollen nicht um Aufmerksamkeit buhlen“, erklärt der Chef für Kapitalmarktgeschäfte. Stattdessen plant die Firma, die Börsenliste ihrer Portfoliounternehmen zu beschleunigen – idealerweise um mindestens anderthalb Monate vor einem solchen Mega-Deal.

EQT bereitet sich unter anderem auf den Börsengang von Reworld und First Student in den USA vor. Auch die Cyber-Versicherungsfirma CFC steht auf dem Vordereil, eine Veräußerung oder einen Börsengang in London oder New York zu prüfen. Für Unternehmen, die sich dem Kapitalmarkt entziehen, wird es zunehmend schwieriger.

Die Bewertungen von SpaceX, Anthropic und OpenAI übersteigen bereits den Wert von 95 Prozent der Unternehmen im US-amerikanischen S&P 500-Index. „Institutionen und Privatanleger werden sich fragen: Warum sollten wir nicht auch in diese investieren?“, so Dan Klausner von Houlihan Lokey.

Doch es gibt auch eine positive Seite: Erfolgreiche Börsengänge könnten neue Anleger in den Markt ziehen. Die Entwicklung zeigt deutlich: Der Druck auf etablierte Unternehmen, ihre Werte transparent zu machen und Kapital zu beschaffen, wächst. Und die Raumfahrt scheint dabei nur ein Vorläufer zu sein.