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Samsung wirft mit ki-drohnen auf die watch – und das auge ist wieder scharf

Wenige Tage trennen uns von der Enthüllung der neuen Wearables von Samsung. Während der Galaxy Z Fold 8 und Z Flip 8 bereits für Aufsehen gesorgt haben, lenkt das Unternehmen nun das Rampenlicht auf die Galaxy Watch 9 und die Watch Ultra 2.

Ki-assistenz am handgelenk: ein neuer fokus

Samsung verspricht mit den kommenden Uhren einen deutlichen Quantensprung in der On-Device-KI-Technologie. Die Strategie scheint sich von der reinen Smartphone-Erweiterung hin zu einem vollständig personalisierten KI-Erlebnis am Handgelenk zu verschieben. Ein Ansatz, der potenziell mehr bietet als nur eine bloße Ergänzung bestehender Funktionen.

Die Marketingmaterialien zeigen, dass die Watch 9 nicht unbedingt im Fokus steht. Die Watch Ultra 2 wird voraussichtlich das Herzstück der neuen Generation bilden – und das aus gutem Grund. Das Premium-Modell, mit seinen vermeintlich größeren Batterien und Software-Verbesserungen, dürfte die Vorfreude vieler Galaxy Watch-Nutzer beflügeln.

Verbesserte batterielaufzeit und neue gesundheitsfunktionen

Verbesserte batterielaufzeit und neue gesundheitsfunktionen

Die Teaservideos deuten auf drei wesentliche Änderungen hin: eine „komplett neue Innenseite“, eine deutlich verbesserte Akkulaufzeit und neue Features, die sich möglicherweise auf die Herzfrequenzüberwachung beziehen. Die Erwartungshaltung ist hoch, insbesondere hinsichtlich der Akkulaufzeit. Gerüchte über eine größere Zelle im Watch Ultra 2, kombiniert mit dem Snapdragon Wear Elite Chip – der für seine fortschrittlichen KI-Fähigkeiten und Effizienz bekannt ist – lassen auf eine deutliche Verbesserung schließen.

Samsung plant auch, die Herzgesundheit weiter auszubauen. Die neue Metric, genannt „Heart Health Score“, soll das bestehende Cardiovascular Load Feature ablösen. Ob diese Neuerung tatsächlich einen Mehrwert bietet, wird sich zeigen. Die bisherigen Leaks deuten jedoch auf eine signifikante Steigerung der Effizienz hin, was die Batterielaufzeit zusätzlich verbessern dürfte.

Eine kalkulierte risikobetrachtung

Eine kalkulierte risikobetrachtung

Während die Teaser selbst wenig Neues enthüllen, bestätigen sie doch die bereits erwarteten Verbesserungen. Die Beobachtung, dass diese Teaser kaum mehr als eine Bestätigung dessen liefern, was wir erwartet haben, ist verständlich. Es bleibt abzuwarten, ob Samsung mit der neuen KI-Technologie tatsächlich eine überzeugende Nutzererfahrung liefern kann oder ob die Features lediglich auf dem Papier gut aussehen, aber in der Praxis hinter ihren Erwartungen zurückbleiben. Die Investition in die On-Device-KI-Technologie ist zwar attraktiv, aber die Umsetzung ist entscheidend.

Am 22. Juli wird Samsung die Karten aufgedecken. Es ist an der Zeit zu erkennen, ob der koreanische Technologiekonzern eine echte Innovation geliefert hat oder ob wir uns wieder einmal mit einer weiteren Marketingkampagne abmüssen. Die Zahlen werden die Wahrheit sagen.