Samsung schärft den sicherheitsspion – privacy display jetzt mit pip-schutz
Die Galaxy S26 Ultra hat eine neue Funktion, die überraschend effektiv ist: Das Privacy Display. Samsung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Privatsphäre der Nutzer zu erhöhen – und dabei scheint man nicht an Ruhe interessiert zu sein.
Pip-modus jetzt unter verschluss
Wie ein vertrauenswürdiger Leak von Ice Universe aus einem One UI 9 Beta 4 Prototyp ans Licht kommt, wurde die Integration mit Picture-in-Picture (PIP) Apps deutlich verbessert. Früher erlaubte das Display-Feature nur eine grobe Dunkelung, jetzt wird der jeweilige PIP-Fenster-Inhalt tatsächlich ausgeblendet. Das bedeutet: Sie streamen ein YouTube-Video in PIP-Modus, und nur der Videostream wird verdeckt. Der Rest des Bildschirms bleibt hell und funktionsfähig – ein überraschend pragmatischer Ansatz.
Es ist ein seltener Schritt, bei dem die Software tatsächlich die Hardware übertrumpft. Vorher funktionierte das Privacy Display, wie es das Display-Feature bisher auch war, ungenau und unzuverlässig. Die neue Version ist deutlich präziser und vermeidet unerwünschte Lichtreflexionen.

Edge panels und co. bleiben unberührt
Und das Beste: Auch Edge Panels werden erkannt und ebenfalls geschützt. Das bedeutet, dass Ihre Notizen, Ihre Widgets und Ihre Benachrichtigungen nicht versehentlich im Hintergrund sichtbar werden. Ein Detail, das viele Nutzer sicherlich zu schätzen wissen werden. Es ist eine subtile, aber bedeutende Verbesserung, die das Galaxy S26 Ultra zu einem noch attraktiveren Gerät macht.
Victor Müller, ein Kollege, der das Smartphone bereits ausführlich getestet hat, lobte die Funktion als eine der Hauptattraktionen des Geräts – auch wenn er skeptisch ist, ob alle Nutzer sie täglich nutzen werden. Allerdings ist die Möglichkeit, den Bildschirm selektiv zu verbergen, ein Argument, das viele Nutzer überzeugen dürfte. Die Frage ist, ob diese Verbesserung den Preis rechtfertigt. Man könnte sich vorstellen, dass die Technologie bald auch auf günstigere Modelle ausgeweitet wird – aber nur, wenn sie weiter optimiert wird.
Derzeit ist das Privacy Display nur für Galaxy S26 Ultra-Nutzer mit der neuesten Beta-Version der One UI 9 verfügbar. Wer noch auf die stabile Version warten möchte, muss möglicherweise etwas länger warten. Die Integration sollte jedoch relativ schnell erfolgen, da es sich nicht um ein großes Update handelt.

Ein kleiner schritt, aber ein wichtiger fortschritt
Samsung setzt mit dem Privacy Display ein wichtiges Zeichen. Es zeigt, dass das Unternehmen bereit ist, in kleine, aber wirkungsvolle Verbesserungen zu investieren. Ob es am Ende den Verkaufspreis des Smartphones rechtfertigt, bleibt abzuwarten. Aber eines ist klar: Das Galaxy S26 Ultra hat dank dieses Features einen kleinen, aber feinen Vorteil gegenüber der Konkurrenz.