Riyadh Air veranstaltet massiven Airbus-Flottenaufstockungsauftrag – Vision 2030 im Fokus
Riad Air, die neue, internationale Premium-Airline mit Hauptsitz in Saudi-Arabien, hat einen Großauftrag über weitere sechs Airbus A350-1000 Flugzeuge aufgegeben. Damit erhöht sich ihr Gesamtengagement für das Modell auf beeindruckende 31 Flugzeuge. Die Airline hat zudem Optionen zur Aufnahme von 28 zusätzlichen Boeing 787 Dreamliner im Rahmen eines Auftrags von 2023 ausgeübt.

Farnborough-Messe als Kulisse für milliardenschwere Deals
Die Ankündigungen erfolgten im Rahmen der diesjährigen Luftfahrtmesse in Farnborough, die in Großbritannien eröffnet wurde und bis zum 24. Juli andauert. Der Auftrag bei Airbus ist Teil des ursprünglichen Ziels der Airline, bis zu 50 A350-1000 Flugzeuge zu erwerben, wie bereits im Jahr 2025 angekündigt. Riyadh Air wird damit die erste Airline in Saudi-Arabien sein, die den A350-1000 einsetzt und die neue Flugzeugklasse für ihre internationalen Wachstumsambitionen sowie die Ziele der Vision 2030 des Königreichs nutzen wird.
Die Konsolidierung dieser zusätzlichen Flugzeuge spiegelt das weiterhin bestehende Vertrauen von Riyadh Air in die Wachstumskurve und die Zukunft des saudischen Luftfahrtsektors wider, so Finanzdirektor Adam Boukadida. „Das Stärken unseres Engagements für den A350-1000 mit 31 Flugzeugen festigt die Grundlage für unser zukünftiges Netzwerk und unterstützt unsere Ambition, bis 2030 mehr als 100 globale Ziele anzusteuern – und dabei unseren Gästen ein Premium-Erlebnis zu bieten.“ Airbus und die Gewerkschaft erreichen vorab eine Einigung über Lohnerhöhungen und Arbeitsbedingungen im Homeoffice, um die Streik zu beenden.
Die Familie der 787 Dreamliner bietet zudem die größten Fenster aller kommerziellen Flugzeuge, eine erhöhte Luftfeuchtigkeit in der Kabine, eine geringere Kabinentemperatur in großer Höhe sowie fortschrittliche Technologien zur Früherkennung von Turbulenzen – alles darauf ausgelegt, den Komfort der Passagiere zu verbessern. Die neuen Rolls-Royce-Motoren und der Einsatz leichter Materialien sorgen für einen Kraftstoffverbrauch von 25 Prozent, Betriebskosten und CO2-Emissionen im Vergleich zu älteren Flugzeuggenerationen. Die Boeing-Vereinbarung beinhaltet die Umwandlung von 20 Bestellungen in die größere Variante 787-10. Zudem werden 11 dieser hochmodernen, effizienten Langstreckenflugzeuge erworben. Tony Douglas, CEO von Riyadh Air, betont: „Dieser Auftrag zur Aufnahme von 28 zusätzlichen 787 Dreamliner und die Einführung des 787-10 markieren einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg von Riyadh Air zu mehr als 100 internationalen Zielen bis 2030 – ein Schlüsselelement der Vision 2030 des Königreichs. Der 787-10 stärkt unsere Fähigkeit, die wachsende Nachfrage nach Passagieren und Fracht zu bedienen und bietet gleichzeitig die operative Flexibilität, um unsere ehrgeizigen Netzkonzepte zu unterstützen.“
Riyadh Air wird somit eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung der Vision 2030 des saudischen Königreichs spielen und das Land als bedeutenden internationalen Luftdrehkreuz positionieren. Der A350 ist das modernste Langstreckenflugzeug mit einem Reichweite von 18.000 Kilometern ohne Zwischenstopp. Die Technologie und Aerodynamik des Flugzeugs setzen neue Maßstäbe für internationale Reisen.
