Konflikt in nahost erzwingt kurseinbruch an weltbörsen
Die Spannungen zwischen den USA und Iran haben die weltweiten Börsen in Panik versetzt. Als Reaktion auf die militärische Präsenz von US-Truppen in der Region und den Vorstößen der Huthi-Miliz, die von Iran unterstützt wird, haben die Hauptindizes der asiatischen Märkte massive Verluste erlitten.

Börsenkurse auf tiefstem stand seit monaten
Der Südkoreanische KOSPI-Index fiel um 3% in den Bereichen Technologie und Finanzen, während der Nikkei 225 in Japan um 3,3% zurückging. Die wichtigsten US-Indizes S&P 500 und Nasdaq 100 verzeichneten Verluste von etwa 2%.
Der Ölpreis Brent erreichte einen Höchststand von über 115 US-Dollar pro Barrel, aufgrund der Angst vor einer möglichen Zerstörung des iranischen Ölexports über den Straße von Hormus. Die Aluminiumpreise stiegen um 6% nach Angriffen auf Produktionsstätten in der Region.
Die US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, über eine mögliche Militäroperation gegen Iran nachzudenken. Analysten warnen vor einer möglichen lang anhaltenden Konflikt, der den Weltwirtschaftswachstumsrate negativ beeinflussen könnte.
Die niedrigeren Börsenkurse und höheren Anleiherenditen widerspiegeln die erhöhte Unsicherheit und Risikobewertungen von Investoren. Goldman Sachs schätzt die Wahrscheinlichkeit einer wirtschaftlichen Abkühlung innerhalb der nächsten 12 Monate auf etwa 30%, während Pimco eine Wahrscheinlichkeit von über einem Drittel sieht.
Ein möglicher lang anhaltender Konflikt könnte den Ölpreis auf historische Rekordhöhen von 200 US-Dollar pro Barrel führen, wenn der Straße von Hormus geschlossen bleibt, prognostiziert die Macquarie Group.
