It-sicherheit im kollaberaus: datenfäulnis und 'shadow it' gefährden unternehmen
Gregg Bayes-Brown, einst Experte für KI-Richtlinien bei BioTech-Forschung, brach die IT-Regeln – und damit offenbar die Sicherheitsstandards seines Unternehmens. Seine Strategie: Ein ungenehmigtes Google-Firmenkonto zur Nutzung von NotebookLM und zur Beschleunigung der Informationsverarbeitung um das Hundertfache.
Der preis des effizienz-drucks: datenrisiko übertrifft konformität
Bayes-Brown argumentierte, dass das Risiko, im Rückstand zu bleiben und von Wettbewerbern überholt zu werden, die geringen – seiner Meinung nach – Risiken einer Datenveröffentlichung überwiegen sollte. Diese 'Shadow IT'-Praxis – der heimliche Einsatz nicht autorisierter Tools – scheint weit verbreitet zu sein: Eine Microsoft-Umfrage in Großbritannien zeigt, dass 71% der Arbeitnehmer ungenehmigte KI-Tools nutzen, wöchentlich sogar 50%.
Die Zahlen sind alarmierend: In mittelständischen Unternehmen werden schätzungsweise 200 nicht autorisierte KI-Tools pro 1.000 Mitarbeiter eingesetzt. Eine Studie von Reco deutet darauf hin, dass fast 80% der KI-Nutzer auf ihre eigenen Tools angewiesen sind.

'Shadow it' – eine wachsende bedrohung
Samsung hat bereits vor zwei Jahren die Nutzung generativer KI-Tools in Unternehmensgeräten verboten, nachdem Mitarbeiter Code aus ChatGPT in interne Systeme eingeschleust hatten. Auch Amazon warnt vor dem Risiko, dass KI-Antworten interne Daten imitieren. Doch das Problem ist nicht neu. Der Betrug der Universität von Columbia und des Presbyterian Hospital in New York im Jahr 2014 – ein Arzt nutzte ein privates Google-Konto, um Patientendaten zugänglich zu machen – zeigt, dass die Gefahr besteht, auch wenn sie sich heute in einem neuen Ausmaß manifestiert.
Die aktuelle Situation ist besonders besorgniserregend, da spezialisierte KI-Anwendungen mit integrierten Funktionen das Feld aufmischen. Unternehmen kämpfen mit einem
