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Iran-usa-spannung triggert globale energiekrise

Die erneuten Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben die Weltmärkte erneut in Atem gehalten. Der erneute Verstoß beider Seiten gegen Friedensvorschläge verschärft die geopolitische Lage im Nahen Osten und löst erneut Befürchtungen vor einer langwierigen energiekrise aus, insbesondere aufgrund der drohenden Blockade des Suezkanals.

Krise an den rohstoffmärkten: brent-preis explodiert

Der Handel reagierte mit deutlichem Rückgang. Europäische Aktienindizes fallen, und auch die Futures auf Wall Street zeigen rote Zahlen. Der Preis für Brent-Öl ist in der Nacht zu Montag um satte 4 Prozent, bis auf 105 Dollar pro Barrel, gestiegen – ein klares Zeichen der Besorgnis unter den Investoren vor einer anhaltenden Unterbrechung der globalen Ölversorgung.

Die Blockade des Suezkanals, durch den rund ein Fünftel des weltweiten Ölvielverkehks fließt, droht die Situation weiter zu verschärfen. Sinkende Lagerbestände weltweit und die über die Preise hinausgehenden Sorgen um die Versorgungssicherheit verstärken den Druck.

Morgan Stanley warnt vor einer Wettlauf gegen die Zeit, der die Lage noch weiter verschärfen könnte. In Europa dominieren rote Zahlen: Der DAX verliert rund 0,1 Prozent, der FTSE 100 gibt 0,2 Prozent nach, der CAC 40 0,5 Prozent. Der EuroStoxx 50 liegt ebenfalls im Minus.

Zinswende und dollar-rally

Zinswende und dollar-rally

Die Anleger reagieren auf die Unsicherheit mit erhöhter Nachfrage nach sicheren Hafenwerten. US-Staatsanleihen geraten unter Druck, der Rendite auf die 10-jährige Anleihe steigt um vier Basispunkte auf 4,4 Prozent. Die US-Notenbank wird voraussichtlich die Zinsen längerfristig hoch halten, um die Inflation einzudämmen.

Auch der Dollar profitiert von der Lage und festigt sich gegenüber den wichtigsten Währungen. Gold hingegen verliert an Wert – ein Indikator dafür, dass der Markt bereits eine anhaltend hohe Zinslandschaft erwartet, was Anlagen mit geringer Rendite wie Gold benachteiligt.

Tech-sektor trotzt geopolitischem druck

Tech-sektor trotzt geopolitischem druck

Trotz der globalen Unsicherheit verzeichnen die asiatischen Börsen weiterhin positive Nachrichten. Der MSCI Asia Pacific legt um 0,5 Prozent zu, vor allem dank der Technologieaktien. Südkorea profitiert vom Aufschwung der KI-Investitionen und klettert um 4,5 Prozent auf ein neues Allzeithoch. Jensen Huang von Nvidia ermutigt Absolventen, sich jetzt in den Bereich der Künstlichen Intelligenz zu bewegen: