Iphone 18 pro: stille weiterentwicklung oder versteckter fehltritt?
Die Zahlen sprechen: Apples iPhone 17-Serie hat überraschend gut abgeschnitten, trotz Preiserhöhungen. Doch was bringt uns das iPhone 18 Pro? Analyst Dirk Wolf sieht eher eine konservative Weiterentwicklung, die das Feuer des 17er-Modells nur spottlos am Leben erhält – bis zum Anniversary-Release im Jahr 2027.
Die realität: ein upgrade, das kaum ins gewicht fällt
Der Markt für Smartphones insgesamt zeigt eine Abwärtsbewegung, mit einem Rückgang von fast 6% im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahr. Und dennoch ist Apple im Inland gewachsen – um 1,3%. Die RAM-Apokalypse scheint sich, zum Glück, noch nicht zu manifestieren. Hoffen wir, dass es nur der Anfang ist.
Die Preiserhöhungen bei beiden iPhone 17-Modellen (Galaxy S26 und iPhone 17 Pro) wurden von den Kunden ignoriert. Apple hat im Grunde eine Goldader gefunden. Es gab bedeutende Verbesserungen – sowohl im Aussehen als auch unter der Haube – und die Konsumenten haben mit ihren Portemonnaies gestimmt. Das ist ein klares Zeichen.

Variable apertur? ein unnötiges risiko?
Gerüchte über eine variable Apertur im iPhone 18 Pro Max (und dem iPhone 18 Pro) machen die Runde. Das könnte zu weiteren Preiserhöhungen führen, da diese Technologie zusätzliche Hardware erfordert. Ich bin ehrlich gesagt skeptisch. Apple sollte sich auf sinnvolle Upgrades konzentrieren, anstatt mit unnötigen Features zu experimentieren.

Warum eine größere batterie nicht die lösung ist
Die Vorstellung, dass Apple mit einer größeren Batterie die Probleme lösen könnte, ist naiv. Die Sensoren in Smartphones sind klein – selbst die 1-Zoll-„Monster“-Sensoren in Oppo- und Xiaomi-Flaggschiffen sind bei Weitem kleiner als Vollformat- oder Crop-Sensoren in dedizierten Kameras. Bereits kleine Sensoren garantieren eine natürliche Weitwinkelbrennung. Eine Verringerung der Blende zur f/2.8 oder f/4.0 erhöht zwar die Schärfentiefe, aber der Unterschied ist oft subtil, da das Bild bereits bei f/1.8 oder f/1.6 scharf war. Das ist ein völlig anderes Konzept als bei einer DSLR, wo größere Sensoren und längere Brennweiten die Aperturveränderungen dramatisch beeinflussen.
Wir verlassen uns auf Software-Tricks, um Effekte zu simulieren, die Kameras optisch erreichen. Portrait-Modus nutzt beispielsweise Tiefenkarten und Software-Verarbeitung, um einen Hintergrundunschärfe zu erzeugen, die mit einem kleinen Sensor und einer kleinen Linse unmöglich zu erreichen wäre. Wer profitiert von einer variablen Apertur? Das iPhone 17 Pro hat keine – und es ist trotzdem ein Erfolg.
Bessere alternativen zum fokus auf die variable apertur
Eine variable Apertur ist in Smartphones nicht unbedingt notwendig. Es geht darum, dass die Sensoren in Handys und Kameras immer kleiner werden. Stattdessen sollte Apple in eine 1-Zoll-Kamera investieren, ein verbessertes Stabilisierungssystem oder einfach eine größere, feste Blende für das Teleobjektiv entwickeln. Ich hoffe, Apple konzentriert sich auf diese Bereiche, anstatt sich in die variable Apertur zu verstricken – eine Komplexität, die nur Platz und Kosten verursacht.
Fazit: ein sicheres upgrade, aber keine sensation
Das iPhone 18 Pro wird wahrscheinlich ein sicheres, ruhiges und vorhersehbares Upgrade gegenüber dem iPhone 17. Das ist nicht schlimm – sinnvolle Updates finden etwa alle zwei Jahre statt (oder sogar öfter). Aber Apple muss darauf achten, nicht mit unnötigen Features zu überladen. Lasst uns stattdessen auf ein größeres Akkusystem hoffen - obwohl das, wie die neuesten Gerüchte besagen, wahrscheinlich nicht passieren wird.