Iphone 18: apple verzichtet auf das große drama – und das ist gut so!
Wer auf einen radikalen Neuanfang beim iPhone 18 gehofft hat, wird enttäuscht. apple setzt auf Kontinuität und präsentiert ein Gerät, das seinen Vorgängern erstaunlich ähnlich sieht. Ein Schachzug, der – überraschenderweise – von vielen Nutzern ausdrücklich gewünscht wird. Die Zeiten der übertriebenen Hype-Zyklen scheinen demnach gezähmt, zumindest für dieses Jahr.
Die mehrheit will kleine, feine verbesserungen
Eine aktuelle Umfrage unter iPhone-Nutzern hat ergeben, dass ein Großteil der Befragten (33 Prozent) mit jährlichen, inkrementellen Updates vollkommen zufrieden ist – solange der Preis stabil bleibt. Das spricht für eine gewisse Reife im Umgang mit technologischer Innovation. Man will nicht jedes Jahr aufs Neue umgeworfen, sondern die bewährte Basis verfeinern. Doch es gibt auch eine beträchtliche Minderheit (29 Prozent), die sich nach einem großen Redesign sehnt, selbst wenn dies eine Preiserhöhung nach sich ziehen würde. Der Nervenkitzel des Neuen scheint eben doch nicht jeder loslassen zu können.
Interessant ist auch, dass fast ein Viertel der Befragten sich überhaupt nicht für ein Upgrade interessiert. Das zeigt, wie stark das iPhone mittlerweile in unserem Alltag verankert ist und wie wenig Anreiz es für viele Nutzer gibt, jedes Jahr aufs Neue das Portemonnaie zu öffnen. Und dann gibt es noch die 12 Prozent, die sich schon über neue Farbvarianten freuen würden – ein Beweis dafür, dass manchmal die kleinen Dinge im Leben die größten Freude bereiten.

Ein notiz in der iphone-geschichte
Laut Brancheninsidern und Lieferkettenberichten wird das iPhone 18 in den Geschichtsbüchern eher einen bescheidenen Platz einnehmen. Keine bahnbrechenden Innovationen, keine monumentalen Durchbrüche – einfach nur ein weiteres Update im endlosen Zyklus der jährlichen Releases. Die eigentliche Sensation wird erst mit dem iPhone 20 Pro erwartet, bei dem apple offenbar plant, auf ein randloses Display zu setzen, das ohne jegliche Aussparungen auskommt.
Ursprünglich sollte das iPhone 18 Pro ja noch unter-Display-Face-ID-Sensoren beherbergen, um den Weg für das iPhone 20 Pro zu ebnen. Diese Pläne scheinen jedoch vom Tisch zu sein, was die Attraktivität des aktuellen Modells weiter schmälert.
Es wäre ehrlich gesagt ratsam, das iPhone 18 zu überspringen. apple führt dieses Jahr ohnehin einen neuen Release-Zeitplan ein, der dazu führt, dass das Basismodell und ein potenzielles iPhone Air 2 bereits Anfang nächsten Jahres erscheinen werden – zusammen mit dem iPhone 18e. Der ganze Neustrukturierungsprozess wirkt geradezu unspektakulär, als würde apple uns mit minderwertigen Produkten abmuntern.
Der wahre Star der Stunde wird zweifellos das faltbare iPhone sein. Auch hier rate ich zur Zurückhaltung, aber zumindest verspricht es eine gewisse Aufregung im Vergleich zum iPhone 18 Pro, das sich kaum von seinem Vorgänger unterscheidet. Das iPhone 18 ist, so leid es mir tut, eine Art Übergangsmodell, eine notwendige, aber wenig inspirierende Brücke zu einer aufregenderen Zukunft.