Frühlingstraum platzt: kälte und stürme bedrohen osterferien
Die Osterferien rücken näher, doch das Wetter könnte eine dunkle Überraschung bereithalten. Die Sturmüte Therese zieht sich zurück, doch ihre Nachfolgerin bringt eisige Temperaturen und die stärksten Stürme seit über einem Jahrzehnt auf die Kanarischen Inseln. Die AEMET warnt vor einer weiteren Kaltfront, die das ganze Land erfasst.

Wetterchaos: kältefront bedroht osterwochenende
Die Prognosen der Meteorologen sind alarmierend: Eine neue Kaskade von Tiefdruckgebieten, die sich über den Atlantik zusammenbraut, führt zu einem massiven Luftmassenwechsel. Besonders betroffen sein werden Galicien und der Nordwesten Spaniens, wo Frost in den Bergregionen und ein deutlicher Temperaturrückgang erwartet werden. Die AEMET prognostiziert zwar keine extremen Temperaturen, aber die Kälte wird die Osterfeiertage in vielen Regionen deutlich trüben.
Die sogenannte „Ausreisehochlauf“ bleibt für viele unverändert, aber die frostigen Temperaturen werden die Reisepläne durcheinanderbringen. Während die meisten Regionen im Norden Spaniens mit Höchsttemperaturen unter 15 °C rechnen müssen, werden es im Südwesten, insbesondere in Sevilla, mit bis zu 22 °C etwas milder sein.
Das Wochenende wird von wechselhaftem Wetter geprägt sein. Am Freitag soll es in weiten Teilen Spaniens sonnig sein, mit Ausnahmen in den Kanarischen Inseln, dem Kantabrischen Küstenstreifen und den Pyrenäen, wo es zu vereinzelten Schauern kommen kann. Am Sonntag wird die Unbeständigkeit zunehmen, besonders auf den Balearen, wo es zu starken Regenfällen kommen soll. Die Pyrenäen werden ebenfalls von intensiven Schauern heimgesucht, während die Küstenregionen des Kantabrischen Meeres mit leichteren Niederschlägen rechnen müssen.
Die Daten zeigen: Die diesjährige Osterwetterlage wird nicht die schlimmste der letzten Jahre in Bezug auf Niederschlag sein, doch die Kälte könnte die Reisepläne vieler Reisender zunichtemachen. Die Temperaturen erinnern an das Wetter im Dezember.
Wichtig: Die Kälteperiode könnte auch Auswirkungen auf die Landwirtschaft haben, insbesondere auf die Frühlingserwachen. Die Temperaturen sinken unnötig und die Pflanzen leiden darunter.
Die Wetterlage erinnert an die starken Regenfälle im Frühjahr, die bereits für erhebliche Schäden gesorgt hatten. Diese wiederholten Tiefs zeigen, dass die Wettermodelle zunehmend Schwierigkeiten haben, langfristige Trends vorherzusagen. Das ist mehr als nur ein Wetterbericht – es ist ein Symptom für ein komplexeres Problem.
Der Frühling kommt dieses Jahr mit einem bitterkalten Hauch. Die Vorhersage ist eindeutig: Die Osterferien werden nicht so verlaufen, wie viele es sich erhofft hatten.
