Firefox startet kostenlose vpn - eine chance für die privatsphäre, aber mit einschränkungen
Die Welt der Online-Sicherheit wird geradezogen: Firefox bringt eine kostenlose VPN in sein Browser-Update. Ab Version 149, die am 24. März veröffentlicht wird, können Nutzer ihre IP-Adresse verstecken und ihre Verbindung verschlüsseln, ohne eine extra-Installation nötig zu haben.

Firefox-vpn: vorteile und limitationen
Die Mozilla-VPN ist ein Proxy-Service, der den Zugriff auf Ihre Daten schützt. Anders als viele kostenlose VPN-Dienste, die Ihre Nutzerdaten verkaufen, um Einnahmen zu generieren, wird bei Firefox keine Datenverkäufte betrieben und keine Verbindungsprotokolle gespeichert.
Das kostenlose Angebot gibt es jedoch mit einigen Beschränkungen. So ist die Mozilla-VPN nur für den Browser-Betrieb gedacht und versteckt die IP-Adresse, wenn Sie Web-Seiten besuchen, nicht aber bei Anwendungen, die außerhalb des Browsers laufen. Des Weiteren stehen nur 50 GB an Datenvolumen monatlich zur Verfügung, was für einfache Nutzungen ausreichend sein sollte, aber für rege Downloader und Video-Ansichtern möglicherweise zu knapp ist.
Wie bei vielen kostenfreien VPN-Diensten kann die Geschwindigkeit des Datentransfers auch bei Mozilla-VPN leicht reduziert sein. Aus der Beta-Version ist bekannt, dass Nutzer keine Wahlmöglichkeit haben, welche Land-IP-Adresse ihnen zugewiesen wird. Firefox-VPN verbindet automatisch den Benutzer mit dem schnellsten verfügbaren Server, oft in einem benachbarten Land oder im eigenen Land.
Die oben genannten Einschränkungen entsprechen den typischen Beschränkungen von kostenfreien VPN-Angeboten. Der Vorteil bei Mozilla-VPN ist jedoch, dass Nutzer ihre Privatsphäre schützen können, ohne ihre Daten preisgeben zu müssen.
Zurzeit ist die kostenlose Firefox-VPN jedoch nur in den USA, Frankreich, Deutschland und dem Vereinigten Königreich verfügbar. Es bleibt abzuwarten, ob sie auch in anderen Ländern hinzukommt. Neben dem neuen VPN-Service bringt Firefox 149 noch einige weitere Neuerungen mit, wie zum Beispiel einen Button, um die gesamte KI-Funktion zu deaktivieren, eine geteilte Bildschirmfunktion und Notizen für Tabs.
