Europäischer zahlungssystem entwickelt - bizum und partner schließen abkommen
Die europäischen Zahlungssysteme Bizum, Bancomat, SIBS-MB WAY, Vipps MobilePay und EPI Company haben ein Abkommen unterzeichnet, um ihre Plattformen miteinander zu verbinden und so einen europaweiten Zahlungsdienst aufzubauen.
Das ziel: 100-prozentige europäische lösung
Der neue europäische Zahlungsdienst soll 13 Länder und 130 Millionen Europäer umfassen, was etwa 72 % der EU-Bevölkerung entspricht. Er soll als Alternative zu internationalen Zahlungssystemen wie Visa, Mastercard und PayPal dienen, die großteils außerhalb der EU entwickelt wurden.

Wie es funktionieren soll
Die nationalen Plattformen wie Bizum in Spanien werden an die europäische Netzwerkstruktur angeschlossen. In den Apps der beteilten Systeme wird ein Button für internationale Zahlungen sichtbar. Länder ohne eigenes Zahlungssystem können sich einem europäischen Anbieter anschließen.

Zeitplan und ausblick
Zunächst sollen die Zahlungen zwischen Privatpersonen in der zweiten Hälfte 2026 möglich werden, gefolgt von den Bezahlungen in Online- und Offline-Handel im Jahr 2027.

Europäische selbstständigkeit im zahlungsbereich
Die EU-Initiative will eine eigenständige, zuverlässige und skalierbare Lösung schaffen, die auf europäischer Ebene entwickelt und kontrolliert wird. Die Pläne zeigen, dass die EU die erforderliche Infrastruktur, Skala und Vision besitzt, um ein eigenes Zahlungssystem aufzubauen.
- Das Abkommen zwischen den Partnern ist unterzeichnet worden.
- Die Implementierung soll in Phasen erfolgen.
- Die Plattform soll 13 Länder und 130 Millionen Europäer umfassen.
- Die EU-Initiative will eine eigenständige Lösung schaffen.
