Digitale werbung 2026: ki, medienvielfalt und messbarkeit – die herausforderungen
Digitale werbung im wandel: das forum der trends 2026
Das Forum für digitale Werbetrends 2026, organisiert von Business Insider España in Zusammenarbeit mit The Trade Desk, stand im Fokus der Diskussion. Angesichts des rasanten Aufstiegs der Künstlichen Intelligenz (KI) ist die Frage, wie sich Unternehmen in der heutigen Medienlandschaft erfolgreich positionieren können, besonders relevant. Die Herausforderungen für Marken, die versuchen, Nutzer effektiv zu erreichen, sind enorm.

Die herausforderung der nutzergewinnung
Javier Tapia von The Trade Desk betont, dass es für Marken zunehmend schwierig ist, Nutzer effizient zu erreichen, da diese sich über verschiedene Plattformen und Geräte verteilen. Die Fragmentierung der Aufmerksamkeit stellt eine große Hürde dar. Die Diskussion drehte sich darum, welche Symptome die digitale Werbung im Jahr 2026 aufweisen wird und wie sich die Strategien anpassen müssen.

Ki als game-changer für die werbeindustrie
Nuria Giménez von The Coca-Cola Company sieht 2026 als einen Wendepunkt für die Werbebranche. Sie prognostiziert eine schrittweise Veränderung des Werbemodells, die durch vier Schlüsselelemente vorangetrieben wird:
- Personalisierung: Maßgeschneiderte Werbung für individuelle Nutzer
- Omnichannel-Ansatz: Präsenz auf allen relevanten Kanälen
- Künstliche Intelligenz (KI): Automatisierung und Optimierung von Kampagnen
- Daten: Verbesserte Nutzeranalyse für gezielte Ansprache
Giménez hebt hervor, dass der Fokus sich von der reinen Planung hin zur Erstellung von Erlebnissen verschiebt. Es geht darum, Beziehungen zu Kunden aufzubauen und relevante Inhalte zu liefern, statt nur Impressionen zu generieren.

Messbarkeit und roi: ein zentrales thema
Susana Alonso von Legalitas weist auf die zunehmende Komplexität der digitalen Werbung hin. Die Messung des Erfolgs wird durch die Vielzahl der Kanäle und die zunehmende Bedeutung von nicht messbaren Umgebungen wie sozialen Medien und vernetztem Fernsehen erschwert. Sie betont die Notwendigkeit, mit Modellen und Umfragen zu arbeiten, um den Nutzerverlauf zu verstehen. Die Paralyse durch Daten wird als großes Problem genannt.

Der wandel der kundeninteraktion
Daniel Balboa von LG España sieht die digitale Werbung in guter Verfassung. Er betont, dass Unternehmen gelernt haben, die digitale Werbung effektiv zu steuern. Ein wichtiger Trend ist der verstärkte Fokus auf Omnichannel-Ansätze und die Integration von Werbebotschaften. Zudem wird die Bedeutung der Kontinuität der Markenbotschaft betont, um nicht nur Impressionen, sondern langfristige Beziehungen aufzubauen.

Relevanz und storytelling im fokus
José Alberto García von Leroy Merlin sieht die KI als den wichtigsten Treiber für Veränderungen in der digitalen Werbung. Das Ziel ist es, die Nutzer zu verstehen und sie mit relevanten Inhalten auf den verschiedenen Kanälen zu erreichen. Er betont die Bedeutung eines ganzheitlichen Ansatzes, der auch vernetzte Geräte und Audio-Werbung berücksichtigt. Der Fokus liegt auf Relevanz und dem Aufbau von Markenwissen.

Die steigenden kosten und der wettbewerb um aufmerksamkeit
Beatriz Oficialdegui von Destinia sieht die Herausforderung in den steigenden Kosten für digitale Werbung und der zunehmenden Konkurrenz um die Aufmerksamkeit der Nutzer. Sie betont, dass nicht alle Unternehmen über die Ressourcen verfügen, um umfassende Kampagnen zu realisieren. Die Messbarkeit wird als zentrales Problem hervorgehoben. Die Notwendigkeit, im Gedächtnis der Zielgruppe präsent zu bleiben, ist für den langfristigen Erfolg entscheidend. Die Wettbewerbsfähigkeit wird durch die zunehmende Anzahl an Werbebotschaften erschwert.
