Ddr5-krise: billige speicherlösung für gaming-pcs?
Die Speicherpreise explodieren – getrieben von der rücksichtslosen Nachfrage der großen Tech-Konzerne, die mit künstlicher Intelligenz ihr Geschäft ausbauen. Microsoft, Google und Meta vermelden Rekordgewinne im letzten Quartal, während gleichzeitig Dutzende Tausende Arbeitsplätze wegfallen und die Umwelt zusätzlich belastet. Ein Teufelskreis, der die Verbraucher hart trifft.

Asrock setzt auf 'hudimm': ein hoffnungsschimmer für budget-pc-bauherren?
In Zeiten der Wirtschaftskrise schalten die Menschen ihren Kopf frei und suchen nach kreativen Lösungen. Und die Antwort auf den DRAM-Preisschock ist dabei überraschend: Asrock präsentiert die 'HUDIMM'-Speicherlösung. Der neue Typ RAM ist zwar günstiger, bietet aber eine Leistung, die für anspruchslose Spiele oder den alltäglichen PC-Einsatz durchaus ausreichend ist – zumindest bei niedrigeren Grafikeinstellungen. Die Hersteller setzen hier auf eine Reduktion der Kosten, um den Markt zu bedienen.
Die Technologie dahinter ist simpel: 'HUDIMM' verzichtet auf den Dual-Channel-Betrieb, der DDR5-Module für eine höhere Bandbreite sorgt. Stattdessen wird nur noch ein einzelner 32-Bit-Kanal pro Modul genutzt. Theoretisch resultiert das in einer halbierten Leistung, doch in der Praxis zeigt sich, dass sich dieser Effekt bei geringer Last und gemischt mit Standard-DDR5-Modulen kaum bemerkbar macht. Tests von Kanäle Test YES City belegen, dass die Unterschiede bei Spielen mit niedriger Grafikqualität gering sind – beispielsweise sinkt der FPS-Wert in Cyberpunk 2077 von 209 auf 207 und in Counter-Strike 2 von 637 auf 602.
Lisuan Tech macht mit der Zertifizierung WHQL von Windows Geschichte – nur Nvidia, Intel und AMD besitzen diese Auszeichnung bisher. Die RAM-Module nutzen zwei Speicherkanäle, um Daten zu übertragen. DDR5 verwendet zwei 32-Bit-Kanäle für insgesamt 64 Bit pro Modul. Ein Satz von zwei Modulen liefert dann 128 Bit, was die Leistung verbessert.
Die 'HUDIMM'-Speicherlösung ist noch nicht erhältlich, doch Simulationen zeigen, dass sie für den Einstieg in die PC-Welt eine praktikable Option sein könnte. In Krisenzeiten gilt: Wer kann, muss sich seinen Weg selbst bahnen – und spart dabei vielleicht noch ein paar Euro.