Chinesische ram im iphone? us-regierung unter druck
Apple testet DRAM-Chips chinesischer Hersteller, was die Debatte um US-amerikanische Vorbehalte neu entfacht. Financial Times enthüllt, dass die Tests derzeit auf lokale Geräte beschränkt sind.

Changxin memory technologies (cxmt) im fokus
Die chinesische Firma ChangXin Memory Technologies (CXMT), aktuell der vierte größte DRAM-Produzent weltweit, steht im Zentrum der Aufmerksamkeit. Ein Anstieg des Marktanteils von 11% im Jahr 2025 auf 15% im Jahr 2028 wird erwartet. CXMT spielt eine Schlüsselrolle im Aufbau der chinesischen KI-Lieferkette.
Das Problem: Die staatliche Beteiligung. Über 15 der größten Aktionäre sind mit staatlichen Entitäten verbunden und machen 36% des Unternehmens aus. Auch private Investoren profitieren von Finanzierungszflüssen aus China. Die US-Regierung hatte 2022 bereits versucht, chinesische Speicherchip-Lieferanten zu gewinnen, stieß aber auf Widerstand.
Die aktuelle Situation: CXMT steht derzeit nicht auf der US-Sanktionsliste, obwohl die Firma als Sicherheitsrisiko eingestuft wird. Reuters berichtet, dass Trump und seine Regierung offenbar vermeiden wollen, die Spannungen mit China weiter anzuheizen. Apple bezieht derzeit DRAM-Chips von Samsung, SK Hynix und Micron – wobei der Großteil von Samsung stammt.
Der Preisvorteil: CXMT könnte Apple kostengünstige DRAM-Chips anbieten, was die iPhone-Preise stabil hält. Die globale Chipkrise treibt die Preise in die Höhe, und China setzt auf CXMT, um die Konkurrenz zu untergraben und die eigene KI-Infrastruktur zu stärken. Es ist ein kalkuliertes Risiko, das die globale Wirtschaft nachhaltig beeinflussen könnte.
Persönliche Entscheidung: Ob ich einen iPhone mit einem Chip von CXMT kaufen würde, ist eine Frage der persönlichen Präferenz. Während die Qualität der Chips möglicherweise nicht hinter denen von Samsung oder Hynix zurückbleiben muss, gibt es ethische Bedenken. Die US-Regierung verbot Huawei aus Wettbewerbsgründen, doch nun scheint sie chinesische Unternehmen mit staatlicher Unterstützung zu bevorzugen. Ein zweites Gesicht einzuwenden ist angesichts dieser Entwicklung völlig verständlich.