Bitcoin stürzt ab: zölle und geopolitische spannungen belasten kryptomarkt
- Bitcoin erlebt deutlichen kursverlust
- Trump und zölle: ein gefährliches zusammenspiel
- Makroökonomische unsicherheiten belasten den markt
- Erinnerungen an trumps wiederwahl und die euphorie
- Südkorea untersucht kryptobörse nach großzügigem giveaway
- Spot-bitcoin-etfs verzeichnen weiterhin abflüsse
- Neue narrative für bitcoin: eine dringende notwendigkeit
Bitcoin erlebt deutlichen kursverlust
Der Bitcoin hat am Montagmorgen im asiatischen Handel einen deutlichen Einbruch erlebt, ausgelöst durch wachsende Bedenken hinsichtlich der neuen US-Zölle. Die Kryptowährung, einst Pionier, sank auf fast 64.300 Dollar, den niedrigsten Stand seit dem 6. Februar. Andere Tokens wie Ether erlitten noch größere Verluste und fielen um 5,2 Prozent. Die Kursverluste sind das Ergebnis von Aussagen US-Behörden, wonach Handelsabkommen mit Partnern weiterhin gelten, obwohl ein Urteil des Obersten Gerichtshofs die Notfallbefugnisse von Präsident Trump zur Verhängung von Zöllen für ungültig erklärt hat.

Trump und zölle: ein gefährliches zusammenspiel
Die Ankündigung von Präsident Trump, den globalen Zollsatz von 10 Prozent auf 15 Prozent anzuheben, verstärkte die Turbulenzen zusätzlich. Ein Unternehmen, das mit Trump verbunden ist, plant, Teile seines Immobilienimperiums zu tokenisieren. Diese Entwicklungen werfen Fragen nach der Stabilität des Marktes und der potenziellen Einflussnahme von politischen Entscheidungen auf Kryptowährungen auf. Die Volatilität steigt.

Makroökonomische unsicherheiten belasten den markt
Neben den Zöllen lasten auch andere makroökonomische Faktoren auf dem Kryptomarkt. Geopolitische Spannungen im Iran und die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit tragen zur Nervosität der Marktteilnehmer bei. Caroline Mauron, Mitbegründerin von Orbit Markets, betonte, dass der Markt auf eine Unterstützung bei 60.000 Dollar hoffe und weitere Tests dieses Niveaus möglich seien. Der Bitcoin ist somit anfällig.

Erinnerungen an trumps wiederwahl und die euphorie
Anfang des Monats verlor der Bitcoin die verbleibenden Gewinne, die er nach Trumps Wiederwahl im November 2024 erzielt hatte. Die Hoffnungen auf eine Trump-freundlichere zweite Amtszeit hatten im Oktober letzten Jahres zu einem Rekordpreis von über 126.000 Dollar geführt. Diese Euphorie wich jedoch einer massiven Verkaufsbewegung, die den Kryptomarkt in eine Phase der Unsicherheit stürzte. Der Markt hat insgesamt über 2 Billionen Dollar an Wert verloren, insbesondere kleinere Token sind betroffen.

Südkorea untersucht kryptobörse nach großzügigem giveaway
In Südkorea wird eine Kryptobörse untersucht, nachdem diese 40 Milliarden Dollar in Form von Gratis-Tokens verteilt hat. Diese Maßnahme wirft Fragen nach der Transparenz und den regulatorischen Praktiken von Kryptobörsen auf und könnte weitere Kontrollen auslösen. Die Aufsicht wird intensiver.
Spot-bitcoin-etfs verzeichnen weiterhin abflüsse
Die US-amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten bereits die fünfte aufeinanderfolgende Woche mit Nettoabflüssen, die längste Serie seit Februar letzten Jahres. Investoren zogen in diesem Zeitraum 3,8 Milliarden Dollar ab. Innerhalb von nur 24 Stunden verlor der Kryptomarkt weitere 100 Milliarden Dollar an Wert, wie Daten von CoinGecko zeigen. Die Nachfrage sinkt.
Neue narrative für bitcoin: eine dringende notwendigkeit
Robin Singh, CEO der Koinly, betonte, dass Bitcoin dringend eine neue Erzählung benötige. Trotz des Optimismus rund um das US-Klarheitsgesetz bewegten sich die Preise kaum. An der 1:15 Uhr in Singapur notierte der Bitcoin bei etwa 65.000 Dollar, ein wichtiges Unterstützungsniveau, so Analystin Rachael Lucas. Ein deutlicher Bruch darunter könnte die 60.000 Dollar gefährden. Um die Stimmung zu wenden, müssen die Bullen die 70.000 Dollar zurückerobern.
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