Kalifornische gerichtsverhandlung: soziale medien unter anschuldigung von kindesmissbrauch und psychischer gesundheitsschäden

Ein jähriger Prozess in Los Angeles läuft auf Hochtouren, weil eine 20-Jährige behauptet, dass sie als Kind missbraucht wurde, nachdem sie von den sozialen Medien überzeugt wurde, sich zu ändern. Victoria Burke, ihre damalige Therapeutin, bestätigte, dass die Plattformen einen negativen Einfluss auf die Jugendlichen haben konnten, indem sie ihre Selbstzweifel schürten und ihnen das Gefühl gaben, unzulänglich zu sein.

Kinder und jugendliche sind die leichtesten opfer von sozialen medien

Kinder und jugendliche sind die leichtesten opfer von sozialen medien

Die Gerichtsverhandlung gegen die Unternehmen, die diese Plattformen betreiben, wie Meta und TikTok, eröffnet einen neuen Front in der Auseinandersetzung um die Auswirkungen der sozialen Medien auf die Jugend. Die Anklage wirft beiden Unternehmen vor, dass sie absichtlich Errungenschaften für Kinder und Jugendliche geschaffen haben, die dazu führen, dass sie süchtig werden und negative Auswirkungen auf ihre psychische Gesundheit haben.

Die Jugendliche, die den Prozess führt, behauptet, dass sie von sehr frühem Alter an auf diese Plattformen aufmerksam gemacht wurde und dass sie tagaus, tagein Stunden damit verbrachte, sich zu präsentieren und zu vermarkten. Ihr Angeber sagt, dass ihre Depression, ihre Angststörung und ihre Body Dysmorphic Disorder direkt auf die Zeit zurückzuführen seien, als sie diese Plattformen benutzte.

Die Unternehmen haben jedoch widersprochen und behaupten, dass die Jugendliche vorher eine Vielzahl von psychischen und physischen Problemen hatte, bevor sie ihre Plattformen nutzte. Sie wollen beweisen, dass die sozialen Medien kein direkterschließender Faktor für die Entwicklung von Depressionen, Angstzuständen und anderen psychischen Erkrankungen waren.