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T-mobile willert 8 milliarden dollar für 5g-ausbau in ländlichen gebieten – wettbewerb bleibt fraglich

Während T-Mobile bereits 6G verspricht, leben viele Amerikaner in ländlichen Regionen mit schlechter Mobilfunkabdeckung. Eine Situation, die nun durch ein milliardenschweres Förderprogramm möglicherweise gelöst werden soll.

T-mobile plant 6.000 neue mobilfunkmasten

T-mobile plant 6.000 neue mobilfunkmasten

Das Unternehmen will rund 8 Milliarden Dollar aus dem US-Programm BEAD für den Ausbau seines 5G-Netzes in ländlichen Gebieten nutzen. Diese Summe soll, laut T-Mobile-Chef John Saw, die notwendige Infrastruktur ermöglichen, um etwa 99 % der US-Bevölkerung mit 5G zu versorgen – auch auf wichtigen Landstraßen.

Das BEAD-Programm, das unter der Leitung der National Telecommunications and Information Administration (NTIA) steht, sieht vor, Gelder für den Ausbau von Breitband-Internetzugängen zu verwenden. Bisher wurden bereits rund 21 Milliarden Dollar eingespart – mehr als ursprünglich erwartet. Die Frage ist nun, wie diese Einsparungen eingesetzt werden sollen.

T-Mobile argumentiert mit einem „disziplinierten Ansatz“: Die Fördermittel sollen auf etwa 8 Milliarden Dollar begrenzt werden, nachdem bestimmte Abdeckungstziele erreicht wurden. Mehr als 13 Milliarden Dollar würden dann noch übrig bleiben. Ein Schritt, der aber auch Fragen aufwirft.

Die US-Regierung hat bereits Fortschritte beim Ausbau von Hochgeschwindigkeits-Internet in Haushalten erzielt. Doch viele ländliche Gebiete leiden weiterhin unter schlechter Netzabdeckung, die sich außerhalb der eigenen vier Wände verschlechtert. Dies beeinträchtigt lokale Unternehmen, birgt Sicherheitsrisiken und hält die digitale Kluft aufrecht.

John Saw betont: „Zuverlässige Mobilfunkdienste sind in ländlichen Amerika keine Option mehr – sie sind eine Grundbedürfnis.“

Die Entscheidung, ob die BEAD-Gelder für den Ausbau des Mobilfunknetzes in ländlichen Gebieten verwendet werden sollen, ist umstritten. Während T-Mobile diesen Schritt begrüßt, ist zu erwarten, dass auch AT&T und Verizon versuchen werden, von den Mitteln zu profitieren. Der Wettbewerb um diese Gelder wird vermutlich intensiv.

Die US-Regierung hat den Prozess der Mittelvergabe optimiert, was zu den erheblichen Einsparungen führte. Doch der eigentliche Wettlauf um die Präsenz im digitalen Raum beginnt erst jetzt.

Die Zunahme der Netzabdeckung ist zwar ein Fortschritt, doch die Frage bleibt: Wer profitiert am meisten davon? Und wie sieht eine Zukunft aus, in der der Zugang zu schnellem Internet nicht nur eine Frage des Wohnortes ist?

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