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Speicherplatz-notstand: ssd-preise explodieren – apple-kunden betroffen

Die digitale Welt steht vor einer neuen Herausforderung: Die Kosten für externe Festplatten steigen rasant. Besonders für Kreative, die große Dateien verarbeiten, bedeutet dies eine erhebliche Belastung – und ein Problem, das sich kurzfristig kaum lösen lässt.

Externe festplatten werden teuer – und knapp

Externe festplatten werden teuer – und knapp

Bloomberg-Reporter Mark Gurman hat in seiner Newsletter-Serie „Power On“ auf die dramatische Entwicklung aufmerksam gemacht. Ein Chipmangel, ausgelöst durch den Boom von Datenzentren für künstliche Intelligenz, trifft nun auch den Markt für externe Datenspeicher. Das hat direkte Auswirkungen auf Apple-Kunden.

Die Preissteigerungen sind enorm. SanDisk beispielsweise hat die Preise für seine 4-Terabyte-Modelle von rund 500 US-Dollar auf über 1.200 US-Dollar angehoben. Auch die 1-Terabyte-Variante ist nicht mehr für die alten 120 US-Dollar erhältlich, sondern kostet nun etwa 360 US-Dollar. Diese Angaben beziehen sich auf die ursprünglichen Verkaufspreise der Hersteller, nicht auf die Preise, die Einzelhändler wie Apple oder Amazon verlangen.

Die Konsequenz: Apple-Stores sind kaum noch auf Lager. Online-Bestellungen sind oft nicht möglich, und auch in physischen Geschäften sind die Preise deutlich erhöht. Für Videobearbeiter und Fotografen, die auf externe Festplatten als integralen Bestandteil ihrer Arbeit angewiesen sind, bedeutet dies einen erheblichen finanziellen Aufwand. Die Alternativen – Cloud-Dienste oder das Löschen alter Dateien – sind oft nicht ausreichend.

Viele Nutzer setzen nun verstärkt auf Cloud-Speicherdienste, um den steigenden Kosten entgegenzuwirken. Doch auch diese Option wird teurer. Während einige Anbieter kurzfristige Rabatte anbieten, ist ein langfristiger Trend zu höheren Preisen erkennbar.

Für Gelegenheitsnutzer könnte der Wechsel zu Cloud-Lösungen eine kurzfristige Lösung sein. Wer jedoch regelmäßig große Datenmengen sichert, sollte vorerst von größeren Festplatten absehen. Die Preise dürften in absehbarer Zeit weiter steigen. Die Situation ist frustrierend, besonders für diejenigen, die ihre Videobestände regelmäßig sichern müssen und nun bereit sind, über 1.000 US-Dollar für eine Speicherlösung auszugeben.

Die aktuelle Entwicklung zeigt deutlich, dass die Nachfrage nach Speicherkomponenten noch lange nicht gesättigt ist. Und solange der KI-Boom anhält, wird sich diese Tendenz kaum umkehren.

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